Realitäten erschaffen

Durch unsere Gedanken, unsere Erfahrungen und unsere Phantasien schaffen wir unsere persönliche, subjektive Realität.

Unser subjektives System stellt für uns unser Interpretationsraster bzw. Deutungsfilter dar, durch das wir uns und unsere Umwelt subjektiv gefärbt wahrnehmen. Wenn wir unserem Bewertungsmassstab bewusst werden, können wir das, was wir vermeintlich erkennen, eher relativieren und offener sein für weitere Möglichkeiten. Angewandt auf unsere sozialen Kontakte führt dies zu mehr Verständnis und Toleranz. Anstatt Recht zu haben — ein Beharren auf die eigene und einzige Sichtweise — geht es um Verständnis und Offenheit für weitere mögliche Sichtweisen.

5 Blinde (z.B. Person A, B und C) treffen sich und ertasten einen Elefanten. Jeder bildet sich sein subjektives Bild und schafft sich so seine persönliche Realität:

Person A erschafft sich diese persönliche Realität aufgrund seiner Interpretationsmuster

 

Person B erschafft sich diese persönliche Realität aufgrund seiner Interpretationsmuster

 

Person C erschafft sich diese persönliche Realität aufgrund seiner Interpretationsmuster

 
Die drei Bilder links untereinander stellen die persönlichen Realitäten von drei verschiedenen Personen dar. Jede Person interpretiert aufgrund ihrem subjektiven Interpretationsraster und kommt zu der entsprechenden subjektiven Realität, von der sie natürlich vollkommen überzeugt ist. Nur aufgrund des Verständnisses von der Existenz diverser Realitäten, können sich die Personen für andere Möglichkeiten öffnen. Die objektive Realität kann nochmals ein ganz neues Bild darstellen (siehe den Elefanten oben rechts).

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